Islamistische Strukturen in Marburg

Islamismus in seinen verschiedenen Spielarten stellt eine Herausforderung für die freie Gesellschaft dar.

Islamistische Organisationen, die sich unterhalb des gewaltbereiten Extremismus bewegen, tarnen sich als Kulturvereine, Integrationsprojekte oder Deradikalisierungsprogramme. Die Strategie dieser meist legal und friedlich agierenden Organisationen ist es, sich als „moderater“ Islam anzubieten und so den Bedarf nach Dialogpartnern zu stillen. Im Hintergrund werden jedoch langfristig ganz eigene, nicht selten verfassungsfeindliche Ziele verfolgt und reaktionäre bzw. totalitäre Haltungen vertreten. Solche Haltungen finden sich auch bei bereits etablierten Strukturen in den hiesigen Kommunen, ohne dass dies ausreichend gesellschaftlich wahrgenommen und diskutiert würde. Grund ist eine Doppelstrategie, die die Ideologie zur Mehrheitsgesellschaft hin verdeckt.

Der Vortrag liefert eine Übersicht über Stärke und Struktur der regionalen islamistischen Szene. Einzelne Beispiele verdeutlichen auf pointierte Weise die Bedeutung der Verbreitung von Wissen über islamistische Strategien auch für Dörfer und Kleinstädte und die Notwendigkeit, sich diesen entgegenzustellen.

Sigrid Hermann-Marschall ist SPD-Mitglied und Expertin für islamistische Strukturen in Hessen. Sie bloggt regelmäßig Fotos und Materialsammlungen zum Islamismus auf ihrem Blog „Vorwärts und nicht Vergessen“, der auch in der regionalen und überregionalen Presse Anklang findet.

Der Vortrag findet in Raum 05B05 in der Philosophischen Fakultät (Wilhelm-Röpke-Straße 6, 35039 Marburg) statt. Der Raum wird ab dem Foyer ausgeschildert.

Die Veranstalter behalten es sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Organisiert von der Linken Fachschaft 03, dem Bündnis gegen Antisemitismus Marburg und dem Offenen Antifa Treffen Marburg.


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