Störungen (nicht) erlaubt

Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus an der Uni

Workshop mit Judith Goetz

Die rechtsextremen ‚Identitären‘ gehören ohne Zweifel zu den wichtigsten Akteur_innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Deutschland. Nicht selten kommen ihre Kader aus burschenschaftlichen oder ehemals neonazistischen Kreisen. Ihr ,Erfolgsrezept‘ liegt einerseits darin begründet, sich nach außen hin vom Nationalsozialismus abzugrenzen und so behördlicher Repression aus dem Weg zu gehen und andererseits gesellschaftlich anschlussfähige Konzepte eines modernisierten völkischen Nationalismus zu propagieren. Ein anderes zentrales Aktionsfeld der ‚Identitären‘ ist Antifeminismus und der Kampf gegen sogenannte ,Genderideologie‘. Dabei bedienen sie sich eines Straßenaktivismus, der geschickt mit Social-Media-Tools inszeniert und verbreitet wird. Immer öfter werden auch Universitäten zum Schauplatz ihrer Agitationen, in Form von Bemerkungen in Lehrveranstaltungen, Störungen selbiger oder spektakulärer Aktionen.

In einem interaktiven Workshop wollen wir einerseits ihrer Ideologie auf den Grund gehen, andererseits die Kommunikations- und Medienstratgien der Gruppe analysieren sowie abschließend Handlungsmöglichkeiten in der Konfrontation mit der Gruppierung im universitären Kontext und darüber hinaus zu erarbeiten.

Datum: 3. Mai 2019 13 bis 18 Uhr

Ort: DGB Haus Bahnhofstraße 6

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Falken Marburg statt.


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